Wanderurlaub im Harz


Jan:
Also, die Idee war es, im Schnee zu wandern. Nur wußten wir nicht, ob es uns noch Spaß machen würde und deswegen haben wir beschlossen, eine Probe auf Exempel zu machen. In anderen Worten: nur eine Woche lang und nicht sehr weit von zu Hause. Gesucht und gefunden wurde ein Hotel im Harz, das eine Möglichkeit versprach, von dort Wanderungen zu starten. Name: "Drei Annen", Lokalität: zwischen Schierke und Wernigerode. Besonderer Vorteil: Die Nähe vom Brocken.
Und dann ging es los. Am 14. Februar des Jahres 2001, um 13.00 Uhr, stand ein Taxi mit Herrn Kühl vor unserem Tor, genau wie vereinbart. Knappe 3 Stunden (eigentlich viel zu viel) hat es gedauert, bis wir das gebuchte Hotel vor unseren Augen hatten und unsere Koffer drinne abgeladen konnten. Auch meine im Taxi vergessene Jacke und Mütze erschien, jedoch an der Hotelezeption - Niemand. Dreimal läten, dann endlich eine Frau. Die üblichen Eintragungen, Vorzeigen der Vouchers und den Schlüssel haben wir in der Hand. Nur nicht den richtigen, er passte nicht zu dem Zimmer, das wir gebucht haben. Die Reklamation war jedoch problemlos (auch meine wieder vergessene Jacke wartete auf mich) und wir konnten uns im vierten Stock - dem neu angebauten - niederlassen.
Bis zum Abendessen bleibt noch Zeit und so können wir unsere erste, sehr bescheidene Wanderung von Dreiviertelstunde zum Bahnhof der Schmalspureisenbahn, die zum Brocken führt, machen. Diesen kleinen Sprung krönen wir kurz danach mit einem Kanguruh-Braten in dem zum Hotel gehörenden Restaurant.
Zurück im Zimmer folgt ein kurzer Besuch der sehr gut funktionierten Dusche, dann 20 Seiten einer Lektüre im bequemen Bett über den großen Alexander und das war für heute.


Ludmila:
Wir wollten wieder einmal richtig wandern, und Jan war neugierig, ob es uns im Winter auch in Schnee und bei Kälte noch Spaß machen würde. Aber in diesem Winter lag kaum Schnee und da wir auch keinen Langlauf machen wollten, war uns das milde Wetter auch recht. Wir haben im Harz ein Hotel mit Halbpension gebucht, zwischen Schierke und Wernigerode, im Gasthaus „Drei Annen". Das Zimmer war sauber, schön, geräumig, die Betten gut, das Essen gut bürgerlich, wenn auch für uns auch etwas zu fett. Das Hotel war renoviert, modernisiert, lag etwas abseits der Straße nach Wernigerode, war sehr ruhig und zu der Jahreszeit wenig belegt. Es strahlte die Sonne, denn es gab hier die s.g. Inversion.


1. Tag: Fahrt zum Brocken

2. Tag: Zum Zillertalstausee

3. Tag: Stadtbesuch in Wernigerode

4. Tag: Über den Großen Hornberg nach Elbingerode

5. Tag: Ottoklippen und Wildbach

6. Tag: Von Schierke über Elend

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