Ibiza,  Tag 1, Sa 10.2.2007

Fluginformation



Die Anreise zum Ziel auf Ibiza war diesmal kein Problem; wir sind bequem mit dem PKW zum Flughafen gefahren, Auto in der Parkgarage abgestellt und bei Air Berlin die Koffer abgegeben. Nach den neuen Richtlinien durften wir sie nicht zuschließen, hoffentlich passiert unterwegs nichts Böses.
Nach einer Zwischenlandung auf Mallorca und einem kurzen Sprung zu Ibiza erwartet uns dort unser sympathischer Reiseleiter Amir, wir sind die ersten ankommenden. Der Bus wartet bereits am Parkplatz und nach kurzer Weile, die anderen sind inzwischen schon auch da, fahren wir nach Santa Eulalia del Rio - oder Santa Eularia des Riu - je nach dem, ob über die Stadt spanisch oder katalanisch gesprochen werden soll.


Unser Domizil für eine Woche heißt "Hostal Sa Rota" und der dazugehörige Wirt ist Antonio, der sogar einige Worte auf deutsch sprechen kann. Die meisten Zimmer sind im dritten Stock, insgesamt 48 Stufen entfernt und die Koffer wollen nicht von alleine hinauf. Die Übung mit jenen 48 Stufen werden wir täglich mehrmals haben, zum Glück ohne Koffer.


Karte von Ibiza

Nachdem wir die Zimmer in Besitz genommen und die Koffer ausgepackt haben treffen wir uns zu kurzer Information und haben die Gelegenheit, erstes Getränk mit "Benzin", von Antonio gespendet, zu probieren. Die Gruppe schnuppert sich vorsichtig ab, Ludmila und ich sind überraschenderweise diesmal nicht die ältesten.
Für das Abendessen hat Amir ein Restaurant gewählt, wo als Vollnahrung Tapas angeboten werden, was zuerst mit etwas Skepsis angenommen wird, zeigt sich jedoch als eine Folge von kleinen jedoch sehr schmackhaften Portionen von verschiedenen Leckerbissen. Rotwein fehlt dabei nicht und abgesehen davon, dass es mir gelungen ist ein Glas mit Wein auf dem Tisch umzukippen, war der Abend ein voller Erfolg. Zurück im Hostal haben wir zuerst die Möbel umorganisiert um etwas mehr Platz für die offenen Koffer zu gewinnen und dann prüften wir die Betten. Klar, die übliche Art mit Leintuch und Decken verspricht ein nächtliches Durcheinander aber sonst hoffen wir gut schlafen zu können. Was wir bis morgen erleben werden, wissen wir noch nicht. Die letzten Windkräfte des gestrigen Sturms in Zusammenarbeit mit einem Ast von der Palme vor unserem Balkon sorgten für ein geheimnisvollen Geräusch, als die Ast gegen das Balkongellende immer wieder krachte. Vorsorglich habe ich den Ast fest an das Gellende angebunden - und der Wind hat sich beruhigt.



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