Korsika, 1.Tag: 23.3.2002


Es ist schon lange her, seitdem wir die grüne Insel Korsika erst- und gleich letztmals besucht haben und uns die ganze Zeit danach gesagt, dass wir einmal wiederkehren werden. Es hat uns mehr als 20 Jahre gedauert, bis es dazu kommen sollte.
Karte Korsika Korsikas Südteil
Wir haben bei Wikinger eine zweiwöchige Wanderreise mit dem verführerischen Namen „Korsikas Süden - Berge und Meer" gebucht, die als Pilotprojekt gerade neu eingeführt wurde und wir haben - mutig - den allerersten Termin gewählt. Und gleich vor dem Urlaub Pech gehabt, weil die Flugverbindung Hannover - Paris bereits ausgebucht war und wir vom Hamburg anfliegen mussten.

Also, um 5.00 aufstehen, um 6.00 Abfahrt mit Taxi nach Hamburg, um 10.25 Abflug nach Paris CDG. Neben mir im Flugzeug sitz ein Armenier mit seiner deutschen Frau, der seine französische Mutter besuchen will. Beim Essen unterhalten wir uns über unsere russischen Erfahrungen und über die französischen Rotweine, die wir jetzt trinken, als er beim vorbeigehenden Steward ein zusätzliches Fläschen Bordeaux erblickt und gleich auch bekommt. Sein gutes Beispiel mache ich alsbald nach und auf diese Art verkürzt sich mir die Flugzeit beträchtlich.

Beim Warten auf Transfer nach Orly finden wir das erste Mitglied unserer Wandergruppe, die sympathische Lehrerin Carla, und in Orly kommt zu uns noch Britta, auch eine Lehrerin. Von den vier Restaurants am Flughafen ist nur ein einziges im Betrieb, wir finden jedoch einen freien Tisch, besorgen uns Kaffee und überbrücken die 2 Stunden Wartezeit im lebhaften Gespräch. Der Flug von Paris nach Bastia dauert anderthalb Stunden.

In Bastia landeten wir um 19.00 Uhr und unsere Gruppe wurde von der Reiseleiterin Ursula schnell zusammengebracht. Wir sind insgesamt nur 10 Personen in der Gruppe, so dass wir samt Gepäck in den auf uns wartenden VW-Bus so gerade reinpassen. Dann geht es ab nach Bergdorf Zonza, wo wir für die erste Woche unser Lager in einem kleinen Hotel aufbauen werden. Der Weg führt zuerst entlang der Ostküste Korsikas, dann biegt der Bus rechts ins Landesinnere ab, um in unzähligen Kurven auf ein Gebirgsplateau in Höhe von 780 m zu steigen. Um 22 Uhr sind wir, nach 16 Stunden unterwegs, endlich am Ziel.


Kulinaria am Abend: Typische korsische Wurstware (drei Arten) und luftgetrockneter Schinken als Vorspeise, 2 junge Forellen mit Reis, heller Pilzensauce und grünem Blattsalat, dazu Weiswein des Hauses.


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