Ausstellung

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In einem Teil des Eingangsbereichs im Erdgeschoss unseres Augustinum-Hauses ist ein kleiner Bereich, eher eine Nische, in der von Zeit zu Zeit eine interne Ausstellung stattfindet. Ausgestellt werden Objekte, die von den Bewohnern des Hauses stammen oder einen Bezug zum Hause haben. Mal sind es von den Bewohnern gemachte Bilder, mal zeigt ein Bewohner aus dem Papier ausgeschnittene Weihnachtskrippen oder es können auch von den Augustinum-Mitarbeitern angefertigte Utensilien sein. Eine der letzten Ausstellungen war besonders interessant.
Zwei Damen Zwei Bewohnerinnen, Lieselotte und Ludmila, wollten beweisen, dass in Augustinunm niemand eine lange Weile haben muss. Nicht nur durch Bücher lesen und im Park spazieren gehen soll die reichlich vorhandene freie Zeit ausgefüllt werden. Wenn jemand neben zwei – wenn auch nicht mehr vollkommen geschickten – Händen auch noch etwas Lust zu arbeiten und eine Portion Fantasie besitzt, kann seine Zeit kreativ nutzen. Etwas davon, was die zwei Damen im Laufe ihrer in Augustinum verbrachten Jahre entstehen ließen, sollte die Anderen zu einer aktiven Beschäftigung animieren.

Die Mannigfaltigkeit der ausgestellten Objekte ist wahrhaft unglaublich und die Materialien, die fantasievoll gebraucht und auf verschiedene Art und Weise verarbeitet wurden, überraschen wieder und wieder. Da die beiden Ausstellerinnen ausgesprochene Spezialistinnen auf dem Gebiet der Textlilien sind, überwiegen natürlich diese, aber sie sind jedoch bei Weitem nicht die einzigen.
Vitrine Monster

So finden sich häufig Objekte aus Papier, auch aus einem handgeschöpften, zum praktischen Gebrauch oder nur als Ziergegenstände gedacht. Daneben sind es einfache Naturprodukte wie Blätter, Borken, Altholz oder Fruchtkerne – die Fantasie kennt hier keine Grenzen.
Dreibild Mehrbild Vierbild

Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen die vielen Bilder, die sich bei Weitem nicht nur auf irgendwelche Farbausdrücke begrenzen. Die Vielfältigkeit macht keine zwei Bilder ähnlich und dadurch erhält die Ausstellung eine geplante und gewünschte Spannung.
Wandbehang Blaubild Zeichnung

Als Ergänzung zu den zwei großen Hochvitrinen steht an der gegen liegenden Wand eine Tischvitrine, in der für die Damenbesucherinnen Interessantes zu sehen ist, wie zum Beispiel die verspielten kleinen Handtäschchen. Diese wurden von den jahrhundertealten Trachtenstulpen hergestellt und glänzen besonders durch die vielen winzigen Glas- und Metallperlen, mit denen sie bestickt sind.
Glastisch Tasche_schwarz Tasche_rot

Die hohe Zahl der Anwesenden bei der Vernissage am 12.11.2015 bezeugte die große Anziehungskraft der ausgestellten Objekte auf die Bewohner des Hauses. Und nicht geringer war auch die Neugier noch mehr zu erfahren, dass die Ausstellerinnen buchstäblich die Hände voll hatten, um die zahlreichen Fragen zu beantworten. Und die Bilder sprechen darüber, dass beide Damen ihre Bereitschaft zu weiteren Informationen gerne zur Verfügung gestellt haben.
Vernisage Lieselotte Ludmila Band

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